Warum Werbung emotional sein muss – Michael Adler im Interview

Tanja NeyNachhaltige Kommunikation

Interview Michael Adler tippingpoints bild dpa

Michael Adler, Geschäftsführer von tippingpoints, stand in den vergangenen Tagen der dpa Rede und Antwort. Mit folgendem Ergebnis, veröffentlicht am 28. November unter anderem auf bild.de . Worum es ging, und warum emotionale Werbung eine wichtige Rolle spielt, hier einige Zitate aus dem Artikel:

„Autopendler in den Zentren großer Städte sind nach Auffassung des Werbefachmanns Michael Adler nur mit einem guten Nahverkehrsangebot und mit emotionaler Werbung zum Umstieg auf Bus, Bahn oder Fahrrad zu bewegen. „Der Weg zur Arbeit gehört zu den ganz festen Routinen, die nur schwer aufzubrechen sind“, sagte der Geschäftsführer der Bonner Werbeagentur tippingpoints. Der Hinweis auf den Klimaschutz sollte nicht die Hauptrolle spielen. „Die Leute interessiert letztlich mehr, was sie davon haben: Fitness, Gesundheit, besseres Aussehen.“ (…)

Einige Kampagnen von tippingpoints für Kommunen, Zweckverbände und das Bundesumweltministerium seien wissenschaftlich begleitet worden, sagte Adler. „Eine Erkenntnis ist, dass Menschen eher bereit sind, ihr Verhalten in der Freizeit zu ändern.“ Beim Arbeitsweg hingegen wollten die Menschen keine Zeit verlieren, bei der Frisur kein Risiko eingehen und unbedingt vermeiden, verschwitzt im Büro anzukommen. „Da muss man mit emotionaler Werbung ran“, lautet das Fazit des Kommunikationsexperten. Die Auto-Reklame tue genau das sehr erfolgreich. „Dort werden nur schöne Menschen gezeigt, die entspannt durch tolle Landschaften fahren. Staus und Parkplatzsuche kommen nicht vor.“ Die Realität sehe aber oft anders aus. Nahverkehrsunternehmen hingegen versuchten, den Kundinnen ihre komplizierten Ticketsysteme zu erklären oder mit dem Hinweis auf den Klimawandel mehr Kunden zu gewinnen. Das Gefühl werde kaum angesprochen. (…)

Hier gehts zum ganzen Artikel in der Bild.