Wenn 20.000 Post-Its auf ein Auto treffen. Oder: #woparkstdudenn

Tanja NeyNachhaltige Kommunikation

Falschparker heidelberg woparkstdudenn

Man nehme: Ein falsch geparktes Auto in einer Fahrradstraße in Heidelberg. Man füge lediglich ein paar (20.000) Post-Its hinzu, animiere Passanten und ein Promotionteam geduldig zu kleben. Dann lehne man sich  zurück, filme das weitere Geschehen und die Reaktion von Passanten und der betroffenen Autofahrerin. Fertig ist ein #woparkstdudenn-Film mit Unterhaltungs- und, vor allem, Mehrwert. Denn: Der Film soll mit dieser Aktion freundlich aber bestimmt auf die Gefahren für Radfahrer durch Falschparker aufmerksam machen. 

Wenn die Kollegin auf dem Parkplatz vor der Agentur den halben Tag damit verbringt, ihr Auto probeweise mit Post-Its zu bekleben. Und die andere Kollegin Tage zuvor die halbe Stadt wegen einer ungewöhnlich großen Menge an blauen – übrigens „blauer Engel zertifiziert“ – Klebezettelchen abfährt. Und dann alle Kollegen mal gebeten werden, den ultimativen Klebetest an ihren Arbeitsplätzen durchzuführen. Dann liegt was in der tippingpoint – Luft. Was dabei herauskommt, konnte man jetzt eindrucksvoll in Heidelberg miterleben.

Falschparker heidelberg woparkstdudenn

Eine besondere Aktion hat am 9. September in der Plöck in Heidelberg nicht nur die Blicke zahlreicher Passanten auf sich gezogen, sondern auch unser Promotion-Team einige Stunden beschäftigt. Ein falsch geparktes Auto wurde vollständig liebevoll mit Post-It-Zetteln beklebt, die den Hashtag #woparkstdudenn trugen.

Die Installation ist Teil der Kampagne „Tu´s aus Liebe“, die die AGFK-BW seit dem vergangenen Jahr gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Schwerpunktthema Verkehrssicherheit umsetzt.

Die Aktion soll auf diese sehr ungewöhnliche Art Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass auch das kurzzeitige Halten oder Parken auf Radwegen zu einer häufig unterschätzten Gefahr für Radfahrer werden kann. Während viele Autofahrer in Gedankenlosigkeit „mal eben kurz“ zweite Reihe stehen, um schnell etwas zu erledigen, birgt gerade diese Verkehrssituation für Radfahrer viele Gefahren.

Eine schlechte Angewohnheit, auf die die Denkzettel-Aktion freundlich aber bestimmt hinweist.

Sehr zur Freude einiger Passanten, die das Spektakel verwundert zum Anlass nahmen Fotos zu machen und in den sozialen Netzwerken zu teilen.

Begleitet wurde die gesamte Aktion zudem von unserem Filmteam, das sowohl die Reaktionen der Passanten, als auch der betroffenen Autofahrerin festgehalten hat. Der Film, der auf das Sicherheitsrisiko von zugeparkten Radwegen aufmerksam machen soll, findet großen Anklang in den sozialen Medien.

tippingpoints bedankt sich an dieser Stelle bei allen spontan mitklebenden Passanten und vor allem bei der Schulklasse, die fleißig und begeistert mit angepackt hat. Übrigens haben wir die Post-Its selbstverständlich nachher vollständig wieder eingesammelt. Wir arbeiten ja nachhaltig. Nicht nur analog, sondern auch digital. Und deshalb finden Sie unter dem Hashtag #woparkstdudenn bereits zahlreiche Beiträge zu diesem ganz besonderen Denkzettel. Und natürlich: Den Film!